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Um den BlackBerry Playbook Simulator unter Ubuntu 10.04 – 64bit zu nutzen muss man zunächst VMware Player oder eine ähnliche Virtualisierungs-Software installieren (unbedingt darauf achten, ob eine Kommerzielle Nutzung vorliegt oder nicht und eine entsprechende andere Lösung wählen). Zunächst muss man einen Account erstellen und erhält anschließend einen Download-Link:

$wget <URL zum Download von VMware Player>
# natuerlich sollte man den Download mit md5sum ueberpruefen
# die Referenz-md5sum findet man im Download-Bereich
$md5sum <Pfad zur Installations-Datei des VMware Player>
# Ist alles okay kann nun die Binary ausgefuehrt werden
$chmod +x <Pfad zur Installations-Datei des VMware Player>
$sudo <Pfad zur Installations-Datei des VMware Player>

Beim Installations-Prozess kann man die Standard-Optionen belassen. Ebenfalls neben dem VMware-Player sollte VMware VIX installiert werden, was auf die gleiche Weise erledigt werden kann. Den Download-Link dazu findet man in dem Download-Bereich des Players. Nach der erfolgreichen Installation von VMware kann nun der Simulator installiert werden. Prinzipiell geschieht dies auf die gleich Weise. Zum momentanen Zeitpunkt wird leider keine md5-Checksumme bereitgestellt, weshalb deren Überprüfung für den Simulator entfällt. Bei der Installation können ebenfalls die Standard-Option belassen werden.

Für die korrekte Ausführung wird S3TC benötigt, was standardmäßig nicht verfügbar ist. Dies kann man durch die Software DRICONF ändern. Falls diese noch nicht installiert ist kann das aus den Repositories nachgeholt werden:

$sudo apt-get update
$sudo apt-get install driconf

Nach der Installation aktiviert man die S3TC-Option unter System -> Einstellungen -> 3D Acceleration im Tab Bildqualität. Hier befindet sich der Punkt Aktiviere S3TC den man auf Ja stellt.

Abschließend startet man den VMware Player und importiert den Simulator. Es sollte nocheinmal überprüft werden, ob 3D Acceleration auch im VMware Player aktiviert ist. Dies kann über die Einstellungen der Virtuellen Maschine unter dem Bereich Display überprüft werden. Von nun an kann der BlackBerry Playbook Simulator über den VMware Player gestartet werden.

Ubuntu 10.04 hat in den offiziellen Repositories nur die älteren Versionen 3.16.x des Browsers Mozilla Firefox und 3.1.x des Email-Client Mozilla Thunderbird. Wer dennoch nicht auf die neuen Versionen verzichten möchte, muss nicht zu einer anderen Ubuntu-Version wechseln, denn durch Hinzufügen eines Launchpad-Repositories werden die neuen Versionen über den Betriebssystem-interenen Updater aktualisiert.

sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/firefox-stable
sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/thunderbird-stable

Wenn nun eine Aktualisierung durchgeführt wird, z.B. über die Benutzeroberfläche “System” -> “Systemverwaltung” -> “Aktualisierungsverwaltung” werden die bereits installierten Programme geupdated und die neuen Firefox- bzw. Thunderbird-Versionen installiert.

ACHTUNG: Je nachdem welche Add-ons installiert sind, sollte zuvor abgeglichen werden, ob diese auch für die neue Version verfügbar sind.

Bei dem Update werden die alten Sprachdateien der Version 3.16.x von Firefox unter Umständen nicht deinstalliert und lassen sich dann auch nicht über die Add-on-Verwaltung deinstallieren. Für diesen Fall kann das folgendermaßen nachgeholt werden: die Ordner bzw. *.xpi-Dateien der entsprechenden Erweiterung müssen gelöscht werden (dabei sollte das Programm geschlossen sein). Die Dateien der Spracherweiterung befinden sich in dem globalen extensions-Ordner unter /usr/lib/firefox/extensions bzw. /usr/lib/firefox-8.0/extensions. Diese sind nur mit root-Rechten beschreibbar und sollten mit Vorsicht behandelt werden, also sollte dieser Schritt nur dann durchgeführt werden, wenn man sich bewusst ist, was man tut, anderenfalls sollte er übersprungen werden, da die nicht kompatiblen Sprachdateien keine Probleme bereiten.